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Tranzschelia discolor
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Tranzschelia_discolor.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Tranzschelia_discolor2.jpg[/img][/url]
[color=#990000]Ungenießbar[/color]

Die Entwicklung des Pflaumenrostes (Tranzschelia discolor) findet auf Anemonenarten wie Anemone, Leberblümchen, Winterling und auf verschiedenen Prunus-Arten statt, z.B. Zwetschgen, Pflaumen, Myrobalanen, Aprikosen, Pfirsich und Schwarzdorn. Die Krankheit überdauert im Rhizom der erwähnten Anemonen. Von Ende April bis Mitte Mai erscheinen an den Anemonenblättern die Aecidien des Pilzes. Die darin gebildeten Aecidiosporen infizieren die Blätter von anfälligen Prunusarten. Ungefähr drei Wochen nach der Infektion, Ende Mai bis Mitte Juni, erscheinen auf den Blättern kleine, unscheinbare gelbe Flecken. Auf der Blattunterseite entstehen die hellbraunen Sommersporen (Uredosporen). Diese dienen der Verbreitung von Blatt zu Blatt und von Baum zu Baum. Im Laufe des Sommers können bei günstigen Bedingungen 5-6 Sommersporengenerationen hintereinander entstehen. Im Spätsommer und Herbst bilden sich auf der Blattunterseite der befallenen Blätter die dunkelbraunen, zweizelligen Wintersporen (Teleutosporen), mit denen der Pilz auf den abgefallenen Blättern überwintert. Im folgenden Frühjahr keimen die Teleutosporen und bilden eine weitere Sporenform, die Basidiosporen. Diese können nur anfällige Anemonen befallen. Dieser komplizierte Entwicklungsgang kann jedoch wesentlich einfacher ablaufen. Unter unseren klimatischen Bedingungen überwintert der Pflaumenrost mit den Sommersporen (Uredosporen) auf den abgefallenen Blättern. Im Frühjahr gelangen die Sporen direkt auf anfällige Prunus-Arten. [color=#990000]Verwechslung:[/color] mit der ganz ähnlichen Art, Tranzschelia pruni-spinosae.

Tranzschelia discolor


Ungenießbar

Die Entwicklung des Pflaumenrostes (Tranzschelia discolor) findet auf Anemonenarten wie Anemone, Leberblümchen, Winterling und auf verschiedenen Prunus-Arten statt, z.B. Zwetschgen, Pflaumen, Myrobalanen, Aprikosen, Pfirsich und Schwarzdorn. Die Krankheit überdauert im Rhizom der erwähnten Anemonen. Von Ende April bis Mitte Mai erscheinen an den Anemonenblättern die Aecidien des Pilzes. Die darin gebildeten Aecidiosporen infizieren die Blätter von anfälligen Prunusarten. Ungefähr drei Wochen nach der Infektion, Ende Mai bis Mitte Juni, erscheinen auf den Blättern kleine, unscheinbare gelbe Flecken. Auf der Blattunterseite entstehen die hellbraunen Sommersporen (Uredosporen). Diese dienen der Verbreitung von Blatt zu Blatt und von Baum zu Baum. Im Laufe des Sommers können bei günstigen Bedingungen 5-6 Sommersporengenerationen hintereinander entstehen. Im Spätsommer und Herbst bilden sich auf der Blattunterseite der befallenen Blätter die dunkelbraunen, zweizelligen Wintersporen (Teleutosporen), mit denen der Pilz auf den abgefallenen Blättern überwintert. Im folgenden Frühjahr keimen die Teleutosporen und bilden eine weitere Sporenform, die Basidiosporen. Diese können nur anfällige Anemonen befallen. Dieser komplizierte Entwicklungsgang kann jedoch wesentlich einfacher ablaufen. Unter unseren klimatischen Bedingungen überwintert der Pflaumenrost mit den Sommersporen (Uredosporen) auf den abgefallenen Blättern. Im Frühjahr gelangen die Sporen direkt auf anfällige Prunus-Arten. Verwechslung: mit der ganz ähnlichen Art, Tranzschelia pruni-spinosae.

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