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Metcalfa pruinosa
Die Bläulingszikade (Metcalfa pruinosa) stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde 1979 durch Pflanzenimporte nach Italien eingeschleppt. In den darauf folgenden Jahren breitete sie sich in ganz Italien, Slowenien, Kroatien aus und regional in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Spanien, Ungarn, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Griechenland und der Türkei aus. Man findet sie in Gärten, Obstanlagen, Rebbergen, Gebüschen, Ufergehölzen und entlang von Verkehrswegen. Die Eier der Bläulingszikade überwintern. Ab Ende Mai schlüpfen die Larven, die auffallend weiß bis weißlich-grün gefärbt und in weiße Wachsfäden eingehüllt sind, wodurch sie sich farblich deutlich von der Pflanze abheben und leicht zu entdecken sind. Die Larven können ausgezeichnet springen, die erwachsenen Tiere springen und fliegen. Nachdem insgesamt 5 Larvenstadien durchlaufen wurden, sind die Zikaden erwachsen und beginnen nach der Paarung mit der Eiablage. Erwachsene Zikaden treten von Juli bis Ende Oktober auf. Die Eier werden in Ritzen an Gehölzen abgelegt. Dieser Zyklus wird pro Jahr einmal durchlaufen, sodass sich lediglich eine Generation entwickeln kann. Nahrung ist der zuckerhaltige Pflanzensaft (Phloemsaft). Diesen bekommt sie, indem sie mittels ihres Saugrüssels die Siebröhren von Wirtspflanzen ansticht. Die Schmetterlingszikade ist eine sehr polyphage Art, die sowohl an Gehölzen als auch krautigen Pflanzen saugt. Einige Beispiele der stark betroffenen Pflanzen sind: Ahorn, Robinie, Götterbaum, Apfel, Marille, Pfirsich, Wein, Hartriegel, Hibiscus, Hortensien, Brombeeren, Himbeeren, Brennnessel etc. Durch die Saugtätigkeit kann das Pflanzenwachstum und die Ausbildung der Früchte beeinträchtigt werden. Durch die Produktion von Honigtau mit anschließend entstehenden Schwärzepilzen (Rußtau) werden die Wirtspflanzen und Früchte verunreinigt und deren Qualität beeinträchtigt. An Ziergehölzen führen die Larven und Wachsreste zu einer verminderten Qualität.

Metcalfa pruinosa

Die Bläulingszikade (Metcalfa pruinosa) stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde 1979 durch Pflanzenimporte nach Italien eingeschleppt. In den darauf folgenden Jahren breitete sie sich in ganz Italien, Slowenien, Kroatien aus und regional in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Spanien, Ungarn, Serbien, Montenegro, Bulgarien, Griechenland und der Türkei aus. Man findet sie in Gärten, Obstanlagen, Rebbergen, Gebüschen, Ufergehölzen und entlang von Verkehrswegen. Die Eier der Bläulingszikade überwintern. Ab Ende Mai schlüpfen die Larven, die auffallend weiß bis weißlich-grün gefärbt und in weiße Wachsfäden eingehüllt sind, wodurch sie sich farblich deutlich von der Pflanze abheben und leicht zu entdecken sind. Die Larven können ausgezeichnet springen, die erwachsenen Tiere springen und fliegen. Nachdem insgesamt 5 Larvenstadien durchlaufen wurden, sind die Zikaden erwachsen und beginnen nach der Paarung mit der Eiablage. Erwachsene Zikaden treten von Juli bis Ende Oktober auf. Die Eier werden in Ritzen an Gehölzen abgelegt. Dieser Zyklus wird pro Jahr einmal durchlaufen, sodass sich lediglich eine Generation entwickeln kann. Nahrung ist der zuckerhaltige Pflanzensaft (Phloemsaft). Diesen bekommt sie, indem sie mittels ihres Saugrüssels die Siebröhren von Wirtspflanzen ansticht. Die Schmetterlingszikade ist eine sehr polyphage Art, die sowohl an Gehölzen als auch krautigen Pflanzen saugt. Einige Beispiele der stark betroffenen Pflanzen sind: Ahorn, Robinie, Götterbaum, Apfel, Marille, Pfirsich, Wein, Hartriegel, Hibiscus, Hortensien, Brombeeren, Himbeeren, Brennnessel etc. Durch die Saugtätigkeit kann das Pflanzenwachstum und die Ausbildung der Früchte beeinträchtigt werden. Durch die Produktion von Honigtau mit anschließend entstehenden Schwärzepilzen (Rußtau) werden die Wirtspflanzen und Früchte verunreinigt und deren Qualität beeinträchtigt. An Ziergehölzen führen die Larven und Wachsreste zu einer verminderten Qualität.

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