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Cheiracanthium punctorium
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/Cheiracanthium_punctorium_Jungtiere.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery/tn_Cheiracanthium_punctorium_Jungtiere.jpg[/img][/url]

Der Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) ist eine Spinnenart aus der Familie der Dornfingerspinnen (Miturgidae). Sie kommt in der gesamten [url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/images/Regionen.png]Paläarktis[/url] vor, ist in Mitteleuropa lückenhaft und vorwiegend mediterran verbreitet. Man findet diese Spinnen in extensiv genutzten Offenbiotopen mit hohem Gras und Hochstauden, in Mitteleuropa vor allem Waldlichtungen, Ackerbrachen und Wiesen, sehr gern an Wegrändern, Bahndämmen oder Grabenrändern.Es werden trockene Standorte bevorzugt, aber gelegentlich auch Feuchtwiesen. Dornfinger sind Nachtjäger, es gibt aber bisher keinerlei Angaben über das Beutespektrum. Tagsüber verbringen die Dornfinger in Ruhegespinsten. Dafür werden Grashalmspitzen zu einem hühnereigroßem Kokon verwebt, z.B. vom Land-Reitgras oder auch Farnblätter etc. Man findet diese Tiere von Juni bis September (Männchen) bzw. Juli bis November (Weibchen). Zur Eiablage werden von den Weibchen Brutgespinste angelegt. Es wird Brutpflege betrieben bis die Jungtiere aus dem Kokon entlassen werden, das Weibchen verbleibt darin und stirbt. Die Männchen sterben bereits kurz nach der Kopulation. Der Ammen-Dornfinger ist neben der Wasserspinne (Argyroneta aquatica) die einzige mitteleuropäische Spinne, deren Biss für den Menschen spürbare Folgen hat.

Cheiracanthium punctorium



Der Ammen-Dornfinger (Cheiracanthium punctorium) ist eine Spinnenart aus der Familie der Dornfingerspinnen (Miturgidae). Sie kommt in der gesamten Paläarktis vor, ist in Mitteleuropa lückenhaft und vorwiegend mediterran verbreitet. Man findet diese Spinnen in extensiv genutzten Offenbiotopen mit hohem Gras und Hochstauden, in Mitteleuropa vor allem Waldlichtungen, Ackerbrachen und Wiesen, sehr gern an Wegrändern, Bahndämmen oder Grabenrändern.Es werden trockene Standorte bevorzugt, aber gelegentlich auch Feuchtwiesen. Dornfinger sind Nachtjäger, es gibt aber bisher keinerlei Angaben über das Beutespektrum. Tagsüber verbringen die Dornfinger in Ruhegespinsten. Dafür werden Grashalmspitzen zu einem hühnereigroßem Kokon verwebt, z.B. vom Land-Reitgras oder auch Farnblätter etc. Man findet diese Tiere von Juni bis September (Männchen) bzw. Juli bis November (Weibchen). Zur Eiablage werden von den Weibchen Brutgespinste angelegt. Es wird Brutpflege betrieben bis die Jungtiere aus dem Kokon entlassen werden, das Weibchen verbleibt darin und stirbt. Die Männchen sterben bereits kurz nach der Kopulation. Der Ammen-Dornfinger ist neben der Wasserspinne (Argyroneta aquatica) die einzige mitteleuropäische Spinne, deren Biss für den Menschen spürbare Folgen hat.

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