Pflanzengallen, Insekten, Pilze, Vögel ...

Eine große Anzahl an Fotografien aus vielen Bereichen der Natur.

Tipula paludosa
[url=https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/Tipula_paludosa2.php][img]https://www.cecidologie.de/cpg16x/albums/gallery2/tn_Tipula_paludosa2.jpg[/img][/url]

Die Wiesen- oder Sumpfschnake (Tipula paludosa) ist von Spanien und Portugal über West- und Zentraleuropa, einschließlich Großbritannien und Irland, nördlich bis zu den Faröer-Inseln und Mittelschweden verbreitet. Die Ostgrenze der Verbreitung liegt bereits im östlichen Mitteleuropa, die Art kommt nur noch vereinzelt bis zur Westukraine vor. Im Süden ist sie auf Norditalien und den nördlichen Balkan beschränkt und fehlt auf den eigentlichen Halbinseln. In Nordamerika wurde sie eingeschleppt. Man findet sie in offenen, unbewaldeten Habitaten wie z. B. auf Wiesen, Weiden und in Gärten, insbesondere auf landwirtschaftlichem Grünland. Flugzeit ist von August bis Oktober. Nach der Befruchtung werden die ca. 300 bis 500 Eier etwa 5 Millimeter tief im Boden abgelegt, danach stirbt das Weibchen. Nach 11 bis 15 Tagen schlüpft das erste Larvenstadium. Das dritte Larvenstadium überwintert. Die Larven leben fast ausschließlich in der aller obersten Bodenschicht, bis in etwa 2,5 Zentimeter Tiefe und überwintern dort. Die Larven ernähren sich von Gräserwurzeln kurz unterhalb der Bodenoberfläche, aber auch von oberirdisch wachsenden Pflanzenteilen. Im darauffolgenden Juni wird das vierte Larvenstadium erreicht und nach Erreichen der Maximalgröße legen die Larven eine Ruhepause von sechs bis acht Wochen ein. Das der Verpuppung vorangehende Präpuppen-Stadium kriecht etwas tiefer in den Boden, verliert dann aber seine Beweglichkeit und verpuppt sich.

Tipula paludosa



Die Wiesen- oder Sumpfschnake (Tipula paludosa) ist von Spanien und Portugal über West- und Zentraleuropa, einschließlich Großbritannien und Irland, nördlich bis zu den Faröer-Inseln und Mittelschweden verbreitet. Die Ostgrenze der Verbreitung liegt bereits im östlichen Mitteleuropa, die Art kommt nur noch vereinzelt bis zur Westukraine vor. Im Süden ist sie auf Norditalien und den nördlichen Balkan beschränkt und fehlt auf den eigentlichen Halbinseln. In Nordamerika wurde sie eingeschleppt. Man findet sie in offenen, unbewaldeten Habitaten wie z. B. auf Wiesen, Weiden und in Gärten, insbesondere auf landwirtschaftlichem Grünland. Flugzeit ist von August bis Oktober. Nach der Befruchtung werden die ca. 300 bis 500 Eier etwa 5 Millimeter tief im Boden abgelegt, danach stirbt das Weibchen. Nach 11 bis 15 Tagen schlüpft das erste Larvenstadium. Das dritte Larvenstadium überwintert. Die Larven leben fast ausschließlich in der aller obersten Bodenschicht, bis in etwa 2,5 Zentimeter Tiefe und überwintern dort. Die Larven ernähren sich von Gräserwurzeln kurz unterhalb der Bodenoberfläche, aber auch von oberirdisch wachsenden Pflanzenteilen. Im darauffolgenden Juni wird das vierte Larvenstadium erreicht und nach Erreichen der Maximalgröße legen die Larven eine Ruhepause von sechs bis acht Wochen ein. Das der Verpuppung vorangehende Präpuppen-Stadium kriecht etwas tiefer in den Boden, verliert dann aber seine Beweglichkeit und verpuppt sich.

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