Alebra viridis kommt in verschiedenen Teilen Europas vor. Nachgewiesen ist sie beispielsweise in Deutschland, Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und auf Madeira. Man findet sie in verschiedenen Habitaten, wo auch ihre Wirtsbäume vorkommen, wie z. B. Edelkastanie (Castanea sativa), Eichen (Quercus) sowie weitere Laubgehölze aus unterschiedlichen Familien. Alebra viridis kann offenbar bivoltin sein, also zwei Generationen im Jahr hervorbringen. Dies wurde beispielsweise für Italien festgestellt und wird auch für Griechenland berichtet. Die Eiablage erfolgt an der Wirtspflanze. Bei Alebra gibt es unterschiedliche Eiablageplätze abhängig von der Generation. Überwinterungseier werden in Zweige bzw. in subkortikale Bereiche abgelegt. Die Eier der Sommergeneration werden dagegen an der Hauptblattader abgelegt. Die Art überwintert im Eistadium. Die Überwinterungseier werden im Spätsommer/Herbst in junge Zweige bzw. unter die Rinde abgelegt. Dadurch sind die Eier während des Winters relativ gut geschützt. Im folgenden Frühjahr schlüpfen die Nymphen. Es gibt sehr ähnliche Arten wie Alebra albostriella und Alebra wahlbergi. Da ähnliche Arten schwer am Bild zu trennen sind, habe ich ein cf. im Namen (cf. (lat. confer für „vergleiche“) bezeichnet: in der Biologie im System der binären Nomenklatur ein Exemplar, das mit der wissenschaftlichen Artbeschreibung nicht gänzlich übereinstimmt ([Gattungsname] cf. [Artname])).